Alexander Dietzel
Organist
"Singet dem Herr ein neues Lied; singet dem Herrn alle Welt!" aus Psalm 96 Alexander Dietzel wurde 1980 im hessischen Hanau geboren und zeigte schon früh Interesse für Tasteninstrumente. Nach erstem privatem Unterricht auf Klavier und Orgel führte ihn seine weitere kirchenmusikalische Ausbildung und Ausbildung auf der Orgel zu Kantor und KMD Gerhard Holzner sowie dessen Nachfolger Christian Mause an die renommierte Hanauer Marienkantorei. Orgeldienste versieht Alexander Dietzel seit dem 13. Lebensjahr und seit dem 15. Lebensjahr gibt er regelmäßig Konzerte und initiiert musikalisch besonders gestaltete Gottesdienste, teils mit Solisten (Flöte, Gesang, Violine, Cello). Nach weiterem Orgelunterricht bei Elvira Schwarz (Langen) und Ausbildung in der Kirchenmusikalischen Fortbildungsstätte im ehem. Benediktinerkloster Schlüchtern, entschloss er sich zu einem grundständigen Studium der Instrumentalpädagogik am Dr. Hoch's Konservatorium in Frankfurt am Main in den Fächern Orgel (bei Johannes von Erdmann) und Klavier (bei Claudia von Lewinski). Zudem die Fächer Ensembleleitung, chorische Stimmbildung (bei Olaf Katzer) und Gesang (bei Christian Kling). Von 1997 bis 2002 war er nebenamtlicher Kirchenmusiker der ev. Kreuzkirche Hanau. 2003 - 2011 hatte er die Organistenstelle an der historischen Bürgy-Orgel in Büdingen inne und wurde 2010 zum Assistenzorganisten an die ev. luth. Dreikönigsgemeinde in Frankfurt-Sachsenhausen berufen. Dort übernahm er 2011 auch den Gottesdienstchor. In Büdingen rief er die Konzertreihen "Preludio", "Silencio" und "Monumentum" ins Leben und die besondere Gestaltung von Gottesdiensten mit Solisten. Alexander Dietzel schätzt sich glücklich nun an der Dreikönisgemeinde, wo Helmut Walcha und Kurt Thomas Kirchenmusiker waren, mit zu wirken. Seine Vertretungsdienste werden von hauptamtlichen Kirchenmusikern und in deren Gemeinden sehr geschätzt, denn das liturgische Orgelspiel ist lebendig, führt den Gemeindegesang und erhebt passend zum Text der Choräle das Gemüt. Er ist gern gebuchter Organist für Konzerte, aber auch Trauungen, Taufen und Beerdigungen. Sein Musizieren, Unterricht und Unterrichten orientiert sich bei alter Literatur an historischer Aufführungspraxis, mit der er sich sehr intensiv beschäftigt, mit dem Einfluss der Feldenkrais-Methode auf die Musizierpraxis und generell an atmendem und artikuliertem bzw. phrasiertem Orgel- und Klavierspiel. Stete Entwicklung, Offenheit, Recherche, Austausch und Impulse durch Kontakt mit namhaften Organisten und Musikern unserer Zeit sowie generell reges Interesse runden die Ausreifung innerhalb des Studiums und der Musikerpersönlichkeit ab. Besuchen Sie eines der Konzerte oder einen Gottesdienst! Lassen Sie sich beraten bei der Auswahl von Gesangbuchliedern oder Musikliteratur für Ihren Anlass! | ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() |
Musikalisches Wirken
Unterricht
Lehrer für Klavier- oder auch Orgelspiel an der Musikschule Ungefucht
http://www.klavierunterricht-ungefucht.de/frankfurt-am-main/klavierlehrer/dietzel-alexander.html
Nur noch fünf freie Plätze!
Kirchenmusik
Organist und Chorleiter
http://www.dreikoenigsgemeinde.de/musik_chor.php
Wir freuen uns über neue Sänger in Sopran, Alt und Tenor oder Bass, die Freude an einfacher Chorliteratur haben! Wir singen überwiegend dreistimmige Sätze.
Wir singen im Gottesdienst in der Bergkirche (Sachsenhäuser Landwehrweg/Hainer Weg) mindestens zum Palmsonntag und dem Sonntag nach Erntedank.
Der Gottesdienstchor probt jeden 2. und 4. Mittwoch im Monat um 18.30 bis 20.00 Uhr in der Tucholskystraße 40 in 60598 Frankfurt-Sachsenhausen.
Chorproben im Mai
09.05.2012
23.05.2012
Konzerte
Aktuelle Konzerttermine finden Sie unter "TERMINE".
Studienstätte
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*** Dankt unserm Gott, lobsinget ihm, David Denicke (1603-1680)
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Von der Orgel
"Ja dießes vielstimmige liebliche Werck begreifft alles das in sich/was etwa in der Music erdacht und componieret werden kan/und gibt so einen rechten natürlichen klang/laut und thon von sich/nicht anders als ein gantzer Chor voller Musicanten, do mancherley Melodeyen/von junger Knaben und grosser Männer Stimmen gehöret werden. In ßumma die orgel hat und begreifft alle andere Instrumenta musica, groß und klein/wie die Nahmen haben mögen/alleine in sich. Wiltu eine Trummel/ Trummet/ Posaun/ Zincken/ Blockflöt/ Querpfeiffen/ Pommern/ Schalmeyen/ Dolzian/ Racketten/ Sordounen/ Krumphörner/ Geigen/ Leyern zu hören/ so kanstu dieses alles/und noch viel andere wunderliche liebligkeiten mehr in diesem künstlichem Werck haben: Also daß/ wenn du dieses Instrument hast und hörest/ du nicht anderst denkst/ du habest und hörest die anderen Instrumenta alle miteinander."
Aus: Michael Praetorius "De Organographia" (1619)
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