Alexander Dietzel
Organist
Pädagoge
"Orgelspielen heißt, einen mit dem Schauen der Ewigkeit erfüllten Willen offenbahren." Charles-Marie Widor
Alexander Dietzel wurde 1980 im hessischen Hanau geboren und zeigte schon früh Interesse für Tasteninstrumente. Nach erstem privatem Unterricht auf Klavier und Orgel führte ihn seine weitere kirchenmusikalische Ausbildung und Ausbildung auf der Orgel zu Kantor und KMD Gerhard Holzner sowie dessen Nachfolger Christian Mause an die renommierte Hanauer Marienkantorei. Orgeldienste versieht Alexander Dietzel seit dem 13. Lebensjahr und seit dem 15. Lebensjahr gibt er regelmäßig Konzerte und initiiert musikalisch besonders gestaltete Gottesdienste, teils mit Solisten (Flöte, Gesang, Violine, Cello). Nach weiterem Orgelunterricht bei Elvira Schwarz (Langen) und Ausbildung in der Kirchenmusikalischen Fortbildungsstätte im ehem. Benediktinerkloster Schlüchtern, entschloss er sich zu einem grundständigen Studium der Instrumentalpädagogik am Dr. Hoch's Konservatorium in Frankfurt am Main in den Fächern Orgel (bei Johannes von Erdmann) und Klavier (bei Claudia von Lewinski). Zudem die Fächer Ensembleleitung, chorische Stimmbildung (bei Olaf Katzer) und Gesang (bei Christian Kling). Daraufhin schloss sich, von 2016 bis 2020, ein sozialpädagogisches Studium an.
Von 1997 bis 2002 war er nebenamtlicher Kirchenmusiker der ev. Kreuzkirche Hanau. 2003 - 2011 hatte er die Organistenstelle an der historischen Bürgy-Orgel in Büdingen inne und wurde 2010 zum Assistenzorganisten an die ev. luth. Dreikönigsgemeinde in Frankfurt-Sachsenhausen berufen, wo der bekannte Helmut Walcha und Kurt Thomas Kirchenmusiker waren. Diese Tätigkeit versah er bis 2015. Er übernahm von 2011 bis 2015 auch den dortigen Gottesdienstchor. In Büdingen rief er die Konzertreihen "Preludio", "Silencio" und "Monumentum" ins Leben und die besondere Gestaltung von Gottesdiensten mit Solisten. Weiterhin arbeitete er schon mit Chören zusammen. Ab dem 2. Halbjahr 2015 bis heute widmete er sich konzentrierter Konzerten und der pädagogischen Arbeit. Sein Musizieren, Unterricht und Unterrichten orientiert sich bei alter Literatur an historischer Aufführungspraxis, mit der er sich sehr intensiv beschäftigt, mit dem Einfluss der Feldenkrais-Methode auf die Musizierpraxis und generell an atmendem und artikuliertem bzw. phrasiertem Orgel- und Klavierspiel.
Stete Entwicklung, Offenheit, Recherche, Austausch und Impulse durch Kontakt mit namhaften Organisten und Musikern unserer Zeit sowie generell reges Interesse runden die Ausreifung innerhalb des Studiums und der Musikerpersönlichkeit ab. Zu den besonderen Instrumenten, auf und mit denen Alexander Dietzel Erfahrungen sammelte, zählen die Orgel in der St. Justinus Kirche Frankfurt-Höchst, im Dom zu Roskilde (DK), der Heiliggeistkirche in Kopenhagen (DK), der Orgel der Marktkirche Hannover, der St. Ludgeri Kirche Norden, der Lukas- und Katharinenkirche Frankfurt, der Kirche "Mutter zum guten Rat" Frankfurt, der Halgrimskirche in Reykjavik Island, Orgeln in der Schweiz u. a.
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Pädagogische Arbeit
Unterricht
Lehrer für Klavier- oder Orgelspiel (auch Organistenausbildung D) und Musiktheorie an der Musikschule Ungefucht
http://www.klavierunterricht-ungefucht.de/frankfurt-am-main/klavierlehrer/dietzel-alexander.html
Momentan KEINE freien Plätze.
Aktuell:
Herzliche Gratulation an Robert W., der die ABRSM-Prüfungen in Musiktheorie - Grad 1 mit 100 % (summa cum laude), Grad 2 mit 100 % (summa cum laude) und Grad 3 mit 98 % (cum laude) - absolviert hat!
Diese hervorragenden Leistungen erweitern sich nun, seit April 2015, um den Grad 4 mit 100%!
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Mitglied der Gdo
ehemalige Studienstätte
YouTube-Channel
http://www.youtube.com/user/JohannesElias100
Alexander Dietzel stellt der "Mini-Kirche" der Martin-Luther-Gemeinde in Langen(Hess.) eine handgefertigte Krippe auf unbestimmte Zeit zur Verfügung.
Der Erlös für die Krippe kam der medizinischen Versorgung bei der Obdachlosenhilfe "Lazarus e. V." zugute.
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*** "Nicht Bach, sondern Meer sollte er heißen." Max Reger
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Von der Orgel
"Ja dießes vielstimmige liebliche Werck begreifft alles das in sich/was etwa in der Music erdacht und componieret werden kan/und gibt so einen rechten natürlichen klang/laut und thon von sich/nicht anders als ein gantzer Chor voller Musicanten, do mancherley Melodeyen/von junger Knaben und grosser Männer Stimmen gehöret werden. In ßumma die orgel hat und begreifft alle andere Instrumenta musica, groß und klein/wie die Nahmen haben mögen/alleine in sich. Wiltu eine Trummel/ Trummet/ Posaun/ Zincken/ Blockflöt/ Querpfeiffen/ Pommern/ Schalmeyen/ Dolzian/ Racketten/ Sordounen/ Krumphörner/ Geigen/ Leyern zu hören/ so kanstu dieses alles/und noch viel andere wunderliche liebligkeiten mehr in diesem künstlichem Werck haben: Also daß/ wenn du dieses Instrument hast und hörest/ du nicht anderst denkst/ du habest und hörest die anderen Instrumenta alle miteinander."
Aus: Michael Praetorius "De Organographia" (1619)
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